60 jahre Malterhausener SV

Seit 1953 besteht der Malterhausener Sportverein – ein Jubiläum, das am Wochenende mit Turnieren und Freundschaftsspielen gegen Fußballer aus Treuenbrietzen, einem kleinen Festumzug durch Malterhausen und jeder Menge Tanz und Geselligkeit gefeiert wurde.

 

 

 

Malterhausen. Seit 1953 besteht der Malterhausener Sportverein – ein Jubiläum, das am Wochenende mit Turnieren und Freundschaftsspielen gegen Fußballer aus Treuenbrietzen, einem kleinen Festumzug durch Malterhausen und jeder Menge Tanz und Geselligkeit gefeiert wurde.

 

Mit insgesamt 81 Vereinsmitgliedern zählen die Malterhausener inzwischen zu den stärksten Sportvereinen Niedergörsdorfs. Längst gehören nicht mehr nur Malterhausener oder nur Fußballer dem Verein an. Seit einem halben Jahr gibt es eine Kinderfußballmannschaft, auch kleine Kicker aus anderen Orten können dort trainieren. Zu Beginn dieses Jahres gründete sich zudem eine Sportgymnastikgruppe für Damen.

 

"Das ist wohl eines unserer Erfolgsgeheimnisse, dass wir besonders intensiv auf den Austausch zwischen Jung und Alt setzen und auch unsere Frauen in den Verein integrieren", sagte Vorstandschef Tino Kempe. Für ein intaktes Vereinsleben seien regelmäßige Feiern und Geselligkeit wichtig. "Bei uns fährt nicht jeder gleich nach einem Fußballspiel nach Hause, weil die Frau daheim wartet. Unser Verein lebt davon, dass wir die Unterstützung unserer Damen haben, die bei uns mitmachen und ebenso bei den Spielen und Feiern dabei sind".

 

Bei der Jubiläumsfeier durften Geschenke nicht fehlen. So spendierte die Feuerwehr Malterhausen eine Torwand. Das zweite Präsent übergab Kettensägenkünstler Guido Danneberg: Er fertigte eine Doppelsitzbank mit Vereinslogo, die fortan am Spielfeldrand stehen wird. Die weiteste Reise hatte ein Geburtstagsgeschenk aus Weißrussland. Der ehemalige Gastfußballer des Vereins, Oleg Rukowski, einst als Soldat stationiert in Altes Lager, überraschte seine Fußballkameraden mit einem Trikot des weißrussischen Nationalspielers Alexander Hleb. "Das ist ein großer Fußballer, der vor allem durch den Stuttgarter SV, den FC Barcelona und seiner Zeit bei Arsenal London sehr bekannt wurde", erklärte Vereinsmitglied Nico Wäsch. Das viel bestaunte Trikot im Bilderrahmen ließ wohl einigen Fußballern am Samstag die Herzen höher schlagen. Künftig wird es im Vereinshaus einen Ehrenplatz haben.

 

Pünktlich zum Jubeljahr geht in diesem Jahr erstmalig auch eine Juniorenmannschaft an den Start in der Kreisliga. Etwa 14 Jungen und Mädchen kicken in der Nachwuchsabteilung. "Ab August starten sie in der F-Jugend", so Tino Kempe. Für die Zukunft träumen die Sportler nicht nur von mehr Mitgliedern und einem langen Fortbestehen des Vereins. Einen heimlichen Herzenswunsch verrät Tino Kempe: "Unser Platz ist doch sehr uneben und hat viele Dellen und Huckel. Ein ebenes Spielfeld wäre ein großer Traum." Eine solche Sanierung würde etwa 5000 bis 6000 Euro kosten, schätzt er. "Da müssen wir noch eine ganze Weile für sparen und noch einige Sponsoren gewinnen."

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